Mirjam Schaub

Mirjam Schaub ist Philosophin und ausgebildete Journalistin (Deutsche Journalistenschule in München). Sie studierte Philosophie, Politik und Psychologie in Münster, München (LMU), Paris (Sorbonne) und an der FU Berlin, sowie Screenwriting an der UCLA in Los Angeles. Danach arbeitete sie u.a. für den WDR („ZAK“), den HR („TTT“) und das ZDF („Aspekte“), drehte Porträts über Matthew Barney, Hal Hartley, John Malkovich, Slavoj Žižek. Bis heute schreibt sie Katalogtexte für Künstler wie Ólafur Elíasson, Markus Schinwald, Astrid Nippoldt, Andreas Gursky, Ann Hamilton, Andreas Slominski oder Christoph Schlingensief. Ihr „Walk Book“ über die und mit der kanadischen Audiokünstlerin Janet Cardiff erhielt 2006 den Preis der Stiftung Buchkunst. Nach Vertretungsprofessuren in Berlin und Dresden (TU), lehrt sie seit 2012 Ästhetik und Kulturphilosophie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg und betreut überdies an der HafenCity Universität (HCU) das künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg „Performing Citizenship“. Zum nächsten Sommersemester wechselt sie auf eine Professur für Philosophie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie promovierte 2001 als eine der ersten in Deutschland über das Werk des französischen Philosophen Gilles Deleuze, erschienen 2003 in zwei Bänden im Fink Verlag. 2009 habilitierte sie über den Beispielsgebrauch in Philosophie und Ästhetik (erschienen 2010 bei diaphanes). Gegenwärtig im Forschungssemester, schreibt sie an einer kulturphilosophischen Monographie mit dem Titel: „Radikalität – eine andere Geschichte der Popkultur“.

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