Am 1. und 2. Dezember 2018 präsentierte die Shanghai Kunqu Opera Company mit dem Dramenzyklus „Die vier Träume aus Linchuan“ von Tang Xianzu vier Klassiker der Kun-Oper im Haus der Berliner Festspiele. Die Vorstellungen wurden durch ein vielfältiges Begleitprogramm ergänzt, in dessen Rahmen chinesische und europäische Künstler*innen und Expert*innen über Geschichte und Gegenwart der Kunstform Kunqu diskutierten. Mit: Michael Gissenwehrer, Gu Haohao, Susanne Kennedy, Anna Peschke, Ágota Révész u.v.m.

Publikumsgespräch Kunqu: Tradition und Praxis, 1. Dezember 2018, v. l. n .r. Zhang Yiyan, Ni Xuhao, Xie Lu, Ni Guangjin, Gu Haohao, Dr. Ágota Révész, Prof. Gereon Sievernich, Wiyi Huang

Publikumsgespräch Kunqu: Tradition und Praxis, v. l. n .r. Zhang Yiyan, Ni Xuhao, Xie Lu, Ni Guangjin, Gu Haohao, Dr. Ágota Révész, Prof. Gereon Sievernich, Wiyi Huang

Dr. Ágota Révész führt in die Geschichte der Kun-Oper im Kontext der chinesischen Theatertradition ein und befragt die Rolle, die sie heute für das chinesische Verständnis von Kunst und Gesellschaft spielt. Die Leiterin der Shanghai Kunqu Opera Company Gu Haohao und drei Performer*innen der Kompanie geben Einblick in Aspekte der Ausbildung und des Trainings, die unterschiedlichen Figurentypen des Kunqu und die Tradition der Neuproduktion jahrhundertealter Stücke.

Mit Gu Haohao, Leiterin und Performerin der Shanghai Kunqu Opera Company
Xie Lu, Darstellerin von Dan-Rollen (den weiblichen Rollen in Kun-Opern)
Dr. Ágota Révész, Sinologin und Theaterwissenschaftlerin
Ni Xuhao, Darsteller von Sheng-Rollen (den männlichen Rollen in Kun-Opern)
Zhang Yiyan, Darsteller von martialischen Sheng-Rollen

Wiyi Huang, Dolmetscherin
Moderiert von Prof. Gereon Sievernich, ehemaliger Direktor des Gropius Bau und Kurator des Hauptstadtkulturfonds

Über „Die vier Träume aus Linchuan“ und die Avantgarde des Kunqu, v. l. n. r. Wiyi Huang, Susanne Kennedy, Anna Peschke, Sheng Kuang, Prof. Dr. Michael Gissenwehrer, Jeroen Versteele

Über „Die vier Träume aus Linchuan“ und die Avantgarde des Kunqu, v. l. n. r. Wiyi Huang, Susanne Kennedy, Anna Peschke, Sheng Kuang, Prof. Dr. Michael Gissenwehrer, Jeroen Versteele

Prof. Dr. Michael Gissenwehrer analysiert die ersten drei Teile des Dramenzyklus und gibt eine Einführung in „Der Pfingstrosen-Pavillon“. Die Regisseurinnen Anna Peschke und Susanne Kennedy erläutern, inwiefern das traditionelle chinesische Theater eine Inspirationsquelle für ihre
Arbeit darstellt. Gu Haohao, die Leiterin der Shanghai Kunqu Opera Company, erzählt von der Bedeutung einer fast verschwundenen Kunstform für die Kunstwelt von heute und morgen.

Mit Prof. Dr. Michael Gissenwehrer, Professor für Theaterwissenschaft
Gu Haohao, Leiterin und Performerin der Shanghai Kunqu Opera Company
Susanne Kennedy, Theaterregisseurin
Anna Peschke, Theaterregisseurin

Wiyi Huang, Dolmetscherin
Moderiert von Jeroen Versteele, Dramaturg der Berliner Festspiele