Als Berliner Jazztage 1964 gegründet, zählt das Jazzfest Berlin zu Europas ältesten und renommiertesten Festivals seiner Art. In diesem Jahr liegt die künstlerische Verantwortung erstmals bei dem britischen Musik-Journalisten Richard Williams. Wir sprachen mit dem neuen Künstlerischen Leiter des Jazzfest Berlin über seinen Werdegang und sein erstes Festivalprogramm.

Richard Williams über das Jazzfest Berlin 2015

Wer ist Richard Williams?

Richard Williams’ Rede zum Pressegespräch am 8. Juli 2015 in deutscher Übersetzung

Guten Morgen. Ich freue mich sehr, Ihnen heute das Programm des Jazzfests Berlin 2015 vorstellen zu können.
Bevor ich ins Detail gehe, würde ich gerne kurz darüber reden, warum ich die Einladung angenommen habe, Bert Nogliks Nachfolge als künstlerischer Leiter des Festivals anzutreten, wofür das Festival steht und welchen Stellenwert es im Jazz des 21. Jahrhunderts hat.

Im Jahr 1969 bin ich als Reporter für den Melody Maker zum ersten Mal nach Berlin gekommen, um die sechste Ausgabe des Festivals zu erleben. Unter der Leitung von Joachim-Ernst Berendt hatte es sich bereits gut etabliert. Ich lernte ihn ein wenig kennen und bewunderte seine Vision, sein Wissen und seine Begeisterung. Die Stars dieses Festivaljahrgangs waren u.a. Duke Ellington, Miles Davis und Stan Kenton – es war also sofort klar, dass Berlin eine wichtige internationale Bühne für die bedeutendsten Figuren der Musikwelt war.

Das Programm bot aber auch Raum für weniger bekannte Künstler, die die Musik maßgeblich voranbrachten. Ich erinnere mich an ein Konzert, bei dem die junge dänische Gruppe Burnin’ Red Ivanhoe zusammen mit John Tchicai zusammen auftrat. Dieses gewagte Programm verwies auf eine breit möglichst angelegte Zukunft der Musik, und über die Jahre stellte ich immer wieder erfreut fest, dass auch die folgenden Leiter des Festivals seinen Ruf festigten, nicht nur künstlerisch integer, sondern auch abenteuerlustig zu sein.

Nach Berlin kam man nie, um Smooth Jazz zu hören. Gewiss, hier konnte man die Besten erleben, aber man wurde auch angeregt, über die weitere Entwicklung der Musik nachzudenken.

Im vergangenen Jahr feierte das Festival sein 50. Jubiläum und das diesjährige Programm kann daher als Einstieg in sein zweites Halbjahrhundert gesehen werden. Als ich begann, über die Zusammensetzung der Künstler nachzudenken, beschloss ich, dass sie besonders den künstlerischen Impuls reflektieren sollte, den Geist der kontinuierlichen Weiterentwicklung, der den Jazz ganz besonders auszeichnet.

Ich verliebte mich in den frühen 1960ern in den Jazz, einer Zeit, in der sich alles sehr schnell veränderte. In seinem eigenen ersten Halbjahrhundert hatte sich die Musik von New Orleans zum New Thing entwickelt, von Louis Armstrong zu Albert Ayler. Das Tempo der Entwicklungen riss uns mit und schien ebenso zu dieser Musik zu gehören wie ihre Rhythmen, Melodien und Akkordwechsel. Es ging nicht nur darum, Neuheiten zu finden – es war vielmehr eine Suche nach neuen Gefühlen und neuen Möglichkeiten, sie auszudrücken.

Natürlich stellt immer wieder jemand die Frage: „Ist der Jazz tot?“ Hat er noch neue Ideen und einem zeitgenössischen Publikum etwas zu sagen? Ich antworte mit einem Verweis auf die unglaubliche Vielzahl an jazzorientierten Aktivitäten junger Musiker in aller Welt, auf die Tatsache, dass sie im Jazz eine Inspiration finden wie nirgendwo sonst, und auf die Vielfalt der Musik, die sie produzieren.

Manche von ihnen werden vielleicht niemals einen Refrain von „Body and Soul“ oder „Straight, No Chaser“ spielen. Aber indem sie ihre eigenen Wege verfolgen, werden sie Teil der musikalischen Weiterentwicklung und es liegt an uns, sie willkommen zu heißen und ihnen dabei zu helfen, ein Publikum zu finden.

Der Jazz ging aus einer Vermischung von vielen verschiedenen Musikarten hervor – afrikanischen Gesängen, methodistischen Kirchenliedern, Militärkapellen, Sklavenliedern und französischer Tanzmusik. Nach und nach entstand ein erkennbarer Stil. Man hörte Count Basie oder Dizzy Gillespie und wusste: „Das ist Jazz.“ In der jüngeren Vergangenheit ist diese Frage nach der Identität komplizierter geworden – und damit auch irgendwie interessanter.

Der Jazz, der sein Material aus so vielen verschiedenen Quellen genommen hat, gibt sich nun selbst zurück und inspiriert Musiker in aller Welt dazu, seine Besonderheiten zu nutzen und für sich anzupassen. Und durch diesen Prozess ist er nicht mehr so sehr ein Stil, oder auch eine Reihe von Musikstilen, als vielmehr ein gemeinsamer Geist – ein Geist, der übertragen und angepasst werden kann, ohne dass er sein Wesen und seinen Wert verliert.

Das diesjährige Festival spiegelt diesen Entstehungsprozess ebenso wider wie den Gedanken, dass eine kontinuierliche Entwicklung heute genauso zu Seele und Auftrag des Jazz gehört wie in den frühen 1940ern, als Thelonious Monk und Dizzy Gillespie den ersten Bebop spielten oder in den späten 1950ern, als Ornette Coleman in New York ankam.

Es werden also viele junge Musiker bei diesem Festival zu Gast sein, Musiker aus der ganzen Welt. Mit 30 verschiedenen Nationalitäten bei einem viertägigen Jazzfestival könnten wir vielleicht sogar einen Rekord aufstellen. Aber es werden auch Veteranen dabei sein, die sich immer weiterentwickelt haben. Ihnen genügt es nicht, zu tun, was sie schon vor 30, 40 oder sogar 50 Jahren getan haben. Sie suchen immer weiter in sich selbst nach neuen Ansätzen und sie gehen Verbindungen mit jüngeren Musikern ein, um diese neuen Ansätze zu verfolgen.

Wir werden einen Schwerpunkt darauf legen, neue Zuhörer für unsere Konzerte und unsere Musik zu gewinnen. Unser festes Publikum ist in hohem Maße kenntnisreich und loyal und es wird immer eine Priorität sein, das Festival zu gestalten, das sie von uns erwarten. Sie können sicher sein, einige der bedeutendsten Protagonisten des Jazz zu erleben.

Aber es muss uns auch gelingen, das Publikum zu erweitern, jüngere Leute in das Haus der Berliner Festspiele zu locken – wobei wir nicht naiv glauben dürfen, dass hier ein bisschen Hip-Hop und dort ein bisschen R&B genügen würden. Das Publikum lässt sich von so etwas nicht hereinlegen. Es muss davon überzeugt werden, dass hier das Beste aus dieser Musikrichtung präsentiert wird und dass sie ihr Leben bereichern kann.

Das kann man zum Beispiel erreichen, indem man die Verbindungen zwischen dem Festival und den Communities der jungen kreativen Musiker in anderen Teilen der Stadt stärkt. Das sind Leute, die den Jazz engagiert nach vorne bringen, die aber unser Festival nicht unbedingt für einen Teil ihres Lebens halten.

In den vergangenen Monaten war ich bei den Kreuzberger Festivals Jazzkollektief und XJAZZ, und ich war von der Qualität der Musiker und der Begeisterung des Publikums schwer beeindruckt. Das Jazzfest Berlin soll nun nicht zu einer größeren Version dieser Veranstaltungen werden – es ist und bleibt ein internationales Festival – aber ein bisschen von dieser Energie, diesem kreativen Ansatz und diesem jüngeren Publikum täten ihm sicher gut.

So etwas lässt sich nicht in einem, zwei oder auch drei Jahren herstellen. Aber es ist wichtig, jetzt die nötigen Schritte zu tun, damit es auch in 50 Jahren noch ein Jazzfest Berlin geben wird.

Nun also zur Besetzung: Ich erwähnte vorhin die Musikerveteranen, die ihre Kreativität stetig weiterentwickeln. Einer von ihnen ist Charles Lloyd, der mit seinem Sextett auftreten und eine Suite mit dem Titel „Wild Man Dance“ spielen wird. Charles Lloyd ist seit 60 Jahren professioneller Musiker. Dass Jazz Times „Wild Man Dance“ als die „Komposition seines Lebens“ bezeichnete, will also wirklich etwas heißen. Musiker aus Griechenland und Ungarn wirken neben seinem regulären Quartett daran mit und das Stück ist ein außergewöhnlich emotionales Erlebnis. Ich habe es im vergangenen Jahr in London gehört und gleich beschlossen, dass es ein Eckpfeiler des diesjährigen Berliner Festivals werden sollte.

Keith Tippett ist zwar etwas jünger als Charles Lloyd, aber es ist immerhin auch beinahe 50 Jahre her, dass er als Leitfigur einer wichtigen neuen Generation britischer Jazzmusiker die Szene betrat. Wie Charles Lloyd hat sich auch Keith Tippett als Pianist und Komponist stets weiterentwickelt und erfreut sich eines weltweiten Renommees. Er präsentiert die erste Aufführung seiner Komposition „The Nine Dances of Patrick O’Gonogon“ außerhalb Großbritanniens, einer größeren Arbeit für sein Oktett und die Stimme seiner Frau Julie Tippetts, die in den 1960ern unter dem Namen Julie Driscoll bekannt wurde.

Auch Louis Moholo-Moholo ist ein Veteran, der sich stets geweigert hat, jahrzehntelang die gleiche Musik zu spielen. Er kam mit Chris McGregors Blue Notes aus Südafrika nach Europa, um dem Apartheidregime zu entfliehen. Er ist heute das einzige noch lebende Mitglied dieser Gruppe, aber der Einfluss ihrer Musik ist vor allem in Großbritannien noch immer stark zu spüren. Er lebt mittlerweile wieder in Kapstadt, in seinem regulären Quartett spielen drei Musiker, die in London leben und ihre Musik beeindruckt auch heute ihr Publikum.

Mit Ambrose Akinmusire und Cécile McLorin Salvant werden zwei junge amerikanische Musiker zu Gast sein, die in den letzten Jahren von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wurden. Akinmusire ist ein brillanter Instrumentalist und Komponist, der in der jüngsten DownBeat-Umfrage zum weltbesten Trompeter gewählt wurde. An seinem letzten Album wirkten verschiedene Sänger mit, darunter Theo Bleckmann, der in Deutschland geboren wurde und seit vielen Jahren in New York lebt. Sie werden gemeinsam mit Akinmusires Quartett auftreten.
Die Eltern von Cécile McLorin Salvant stammen aus Haiti und Frankreich, sie selbst wuchs in Miami auf. In der Kritikerumfrage von DownBeat 2015 gewann sie nicht weniger als vier Auszeichnungen, darunter die für das Album des Jahres und die Sängerin des Jahres. Sie ist zwar erst 25 Jahre alt, aber sie legt in ihren Konzerten eine außergewöhnliche Reife und einen ausgesprochen originellen Umgang mit neuem und wiederentdecktem Material an den Tag.

Die Anwesenheit von Ambrose Akinmusire und Cécile McLorin Salvant in Berlin zeigt, dass das Festival den starken, lebendigen und unersetzbaren afroamerikanischen Kern des Jazz auch in Zukunft respektieren und präsentieren wird.

Aber, ich sagte es schon: In diesem Jahr nehmen Musiker aus 30 Nationen am Jazzfest teil. Tigran Hamasyan, ein herausragender junger armenischer Pianist, bringt die Tonarten und Skalen seines Heimatlandes mit. Er hat große Teile dieses Jahres auf einer Tournee verbracht, bei der er, von einem Chor begleitet, religiöse armenische Musik spielte. In Berlin wird er jedoch mit dem Trio auftreten, das auf seinem jüngsten Album mitspielte. Mit elektronischen Instrumenten und seiner eigenen Stimme wird er Stücke darbieten, die von armenischer Lyrik inspiriert sind.

Der puerto-ricanische Altsaxofonist Miguel Zénon zog als Teenager nach New York, um dort Musik zu studieren. In den letzten 20 Jahren wurde er zu einer zunehmend wichtigen Größe in der Szene. Seine Faszination mit dem Leben puerto-ricanischer Migranten zeigt sich in dem Stück „Identities Are Changeable“. In dieser größeren Arbeit wird das Thema durch die Musik seines Quartetts betrachtet, ergänzt durch Interviewaufnahmen und eigenes Videomaterial.

Aus Australien kommen The Necks, ein bemerkenswertes Trio, das schon seit fast 30 Jahren zusammen spielt. Ihre Musik ist voll und ganz improvisiert, ohne vorbereitetes Material oder vorangegangene Diskussionen. Ihre übliche Instrumentierung ist Klavier, Bass, Schlagzeug – und so spielten sie letztes Jahr auch beim Festival MaerzMusik im Technoclub Berghain, mit großem Erfolg. Diesmal haben sie jedoch etwas anderes vor: Sie treten in einer der berühmtesten Kirchen Berlins auf und ihr Pianist Chris Abrahams wird die Kirchenorgel spielen.

Klaviertrios der eher üblichen Zusammensetzung sind die Stars einer Art von Festival im Festival. Die Kunst des Trios präsentiert drei Ensembles: ein deutsches, ein schweizerisches und eines, das aus Musikern aus Italien, den Vereinigten Staaten und Portugal besteht. Julia Kadel, die ihr eigenes Trio leitet, wurde in Berlin geboren und hat im letzten Jahr ihr erstes Album auf dem Blue Note-Label herausgebracht. Giovanni Guidi ist ein herausragend kreativer italienischer Pianist; in seiner Gruppe spielt auch der junge Bassist Thomas Morgan, der bereits zu den führenden Stimmen auf seinem Instrument zählt. Und Plaistow, ein in Genf ansässiges Trio, das sich seltsamerweise nach einem Stadtteil im Osten Londons benannt hat, erforschen hypnotische Wiederholungen und extreme Dynamiken durch Techniken, die man Minimalismus und Trip-Hop zuordnen könnte. Jedes dieser Trios beweist, dass eines der ältesten und vertrauten Formate des Jazz – Klavier, Bass und Schlagzeug – noch immer ein verlässliches und anregendes Vehikel für Entdeckungen und Innovation ist.

Paal Nilsson-Love’s Large Unit wird von einem norwegischen Schlagzeuger und Komponisten geleitet, der letztes Jahr in Berlin mit dem Trio The Thing auftrat. Seine neue Gruppe ist ein elfköpfiges Ensemble, sie spielen seine eigenen Stücke. Sie finden neue und ausgesprochen anregende Antworten auf eine der ältesten Fragen des Jazz: Wie kann man Komposition und Improvisation zum Nutzen beider kombinieren?

Der britische Schlagzeuger Dylan Howe hat die Instrumentalstücke, die David Bowie für „Low“ und „Heroes“ schrieb (die beiden Alben, die Bowie in den 70ern in Berlin komponierte) für sein Quintet The Subterraneans neu arrangiert. Herausgekommen ist eine bemerkenswerte und atmosphärische Suite, die durch einen Dokumentarfilm über das Berlin der 70er begleitet wird. Das Album erhielt von DownBeat vor einigen Wochen fünf Sterne – eine seltene Anerkennung, zumal für einen Künstler aus Europa.

Im Rahmen von zwei Late-Night-Veranstaltungen werden neue europäische Ensembles präsentiert. Eines davon ist das norwegische Trio Lumen Drones mit dem Virtuosen der Hardangerfiedel, Nils Okland. Das andere ist Laura Jurd’s Dinosaur, ein Quartett unter der Leitung einer jungen Trompeterin und Komponistin, die vor kurzem von Mitgliedern des britischen Parlaments als herausragende Jazzmusikerin des Jahres ausgezeichnet wurde. Beide Bands bedienen sich auf originelle und kreative Weise der Einflüsse der Rockmusik.

Auch Big Bands gibt es beim diesjährigen Festival, und zwar zwei ganz besondere: Beide wurden in der kreativen Szene Berlins gegründet. Die erste, das Berliner Splitter Orchester, ist ein 24-köpfiges Ensemble aus Improvisationsmusikern der Echtzeitmusikbewegung. Sie werden ein Stück spielen, das eigens für sie vom großen amerikanischen Posaunisten und Komponisten George Lewis geschrieben wurde, der auch gemeinsam mit ihnen auftreten wird.

Die zweite Big Band ist der Diwan der Kontinente, ebenfalls eine 24-köpfige Gruppe, die von der Sängerin Cymin Samawatie und dem Schlagzeuger Ketan Bhatti gegründet wurde. Sie wollen das Potenzial der vielfältigen ethnischen Kulturen nutzen, die in Berlin zu finden sind – Sänger und Instrumentalisten mit Wurzeln in Japan, Iran, Israel, China, der Türkei und weiteren Orten. Einige spielen traditionelle Instrumente. Diese Auftritte werden das Festival eröffnen und abschließen; bei beiden handelt es sich um Welturaufführungen.

Vielleicht erinnern Sie sich, dass das goldene Jubiläum des Festivals mit einem Auftritt von Daniel Humair begangen wurde, dem großen französischen Schlagzeuger, der schon beim allerersten Festival im Jahr 1964 zu Gast war. Seine Gruppe hinterließ im vergangenen Jahr im Haus der Festspiele einen bleibenden Eindruck beim Publikum. Vor allem Vincent Peirani, ein junger französischer Musiker, der gleichsam eine neue Sprache für das Akkordeon erfunden hat, konnte die Zuhörer begeistern.

Peirani hat ein eigenes, wunderbares Quintett und es lag nahe, ihn für den diesjährigen Eröffnungsabend gleich wieder für ein Konzert mit diesem Quartett einzuladen und damit eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen. (Und da er gerade erst 35 Jahre alt ist, könnte es doch sein, dass ihn ein zukünftiger Festivalleiter im Jahr 2064 dazu einlädt, das hundertjährige Bestehen des Jazzfests mit einer neuen Musikergeneration zu feiern…)

Also hoffe ich, dass unsere Zuhörer im November ein Festival der neuen Gedanken, neuen Träume, neuen Wege, neuen Möglichkeiten, neuen Lösungen – und sogar der neuen Fragen erleben werden. Der Großteil der Musik wird erkennbar wie Jazz klingen. Manches vielleicht auch nicht. Aber damit kommen die Berliner Zuhörer klar – ich hoffe sogar darauf, dass sie es begrüßen werden. Geschichte und Tradition des Jazz sind das Fundament, aber die Zukunft wird immer in den Händen einer neuen Generation liegen. Vielen Dank.

Übersetzung aus dem Englischen: Elena Krüskemper, Local International

Vorschaubild: Richard Williams © Tom Jenkins

Das Jazzfest Berlin 2015 findet vom 5. bis 8. November 2015 im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten statt.