Im Rahmen des 15. internationalen literaturfestival berlin (ilb), das alljährlich im September im Haus der Berliner Festspiele zu Gast ist, präsentiert der langjährige Festivalfotograf der Berliner Festspiele, Ali Ghandtschi, sein Fotoprojekt „Mein Israel“. Über mehrere Jahre hinweg reiste der in Teheran geborene Ghandtschi immer wieder nach Israel, führte dort Gespräche mit Juden und Palästinensern und nahm drei Fotoserien auf. Im Festivalprogramm stellte Ghandtschi das im Suhrkamp Verlag erschienene Buch „Mein Israel. Juden und Palästinenser erzählen“ vor, und eine während der gesamten Festivaldauer zugängliche Ausstellung im Rangfoyer des Festspielhauses zeigt ausgewählte Fotos aus seinem Projekt.

Wir sprachen mit Ali Ghandtschi über Entstehung und Entwicklung des Projektes, über Graffiti, Kindheit als Politikum und das Leitmotiv der Ahnungslosigkeit.

Die Ausstellung „Ali Ghandtschi: Mein Israel“ ist im Rahmen des 15. internationalen literaturfestival berlin noch bis zum 19. September 2015 im Haus der Berliner Festspiele zu sehen. Der Eintritt ist während der Öffnungszeiten des Hauses frei. Das von Ali Ghandtschi herausgegebene Buch „Mein Israel. Juden und Palästinenser erzählen“ ist im März 2015 im Suhrkamp Verlag erschienen.