Laudatio zur Verleihung des Schiller-Preises 2010 an Tankred Dorst
Ein Tag mit … Tankred Dorst. Dokumentation © Greenpocket Bewegtbild / Berliner Festspiele

„Über das Portal meines Theaters“, sagte Tankred Dorst vor gut zehn Jahren, „würde ich schreiben: Wir sind nicht die Ärzte, wir sind der Schmerz.“ Was ist es, das einen Menschen zum Schreiben bringt? Und wichtiger noch, dafür sorgt, dass er damit nicht aufhört? Über vierzig, fünfzig, sechzig Jahre seines Lebens? Wahrscheinlich ist keine Antwort auf diese Frage möglich. Warum hat jemand begonnen, zu rauchen oder zu trinken oder einen anderen Menschen zu lieben? Er wird, auch wenn er damit aufhört, doch immer ein Raucher oder Trinker bleiben; und wenn er nicht raucht, ist er ein nicht rauchender Raucher oder nicht trinkender Trinker oder ein von dieser Liebe Verlassener, und diese Grenze markiert fortan sein Leben – nur ein Schritt, und er steht wieder jenseits des „nicht“. Tankred Dorst schreibt noch immer. Seit jenem Tag, da, wie er sagt, „sein geschenktes Leben“ begann.

Mit zehn Jahren schrieb Tankred Dorst, Sohn einer vergleichsweise wohlhabenden Bürgerfamilie aus Oberlind in Thüringen, sein erstes Stück, mit vierzehn wollte er Dramaturg am Stadttheater Coburg werden. Bei Kriegsbeginn war er dreizehn. Mit sechzehn nahm er an einem Marinelehrgang der Hitlerjugend teil und wurde prompt nach Hause geschickt, weil man ihn auf der Nachtwache beim Lesen erwischte. Ein Jahr später wurde er einberufen und geriet nach vier Wochen Kriegseinsatz an der Westfront in eine Gefangenschaft, die er für mehrere Jahre in amerikanischen und englischen Lagern verbrachte. „Ich erinnere mich, wie ich in Amerika ankam. Es hieß: Wir dürfen New York sehen, und so schob sich langsam eine Schlange aus den unteren Decks, wo wir viele Tage und Nächte verbracht hatten, über schmale Gänge und eiserne Treppen hinauf, und plötzlich war oben die Nacht über mir und die Stadt ringsum erleuchtet, im Friedensglanz, und das Schiff glitt lautlos langsam mitten hinein.“ Die nun folgenden Lagerjahre waren für Tankred Dorst Lesejahre, Jahre der Arbeit und des Zusammenlebens mit einer bunt gemischten Gesellschaft deutscher Mithäftlinge – es war seine „eigentliche Lehrzeit“. Von Amerika, das ihm Gefängnis und Befreiung zugleich war, führte sein Weg zurück in ein zertrümmertes, zerrissenes und traumatisiertes Land. Die Deutschen, die den Zweiten Weltkrieg überlebt hatten, waren nicht mit dem Schrecken davongekommen, er saß tief in ihnen. Den Friedensglanz New Yorks hat Tankred Dorst nie vergessen.

1947 kommt der Einundzwanzigjährige zurück nach Deutschland, „ohne Abitur, ohne Geld oder Beziehungen“. Er hat sich eine Zeitlang herumgetrieben, wusste nicht, was er anfangen soll und hatte das Gefühl, „dass ich das ganze weitere Leben, das doch, wenn ich es von heute her sehe, erst angefangen hatte, in Kellern verbringen würde. Es war ja alles kaputt“. In der Gegend von Dortmund war er von einem übervollen Zug gesprungen, suchte das Haus seiner Tante, zwei Zimmer bewohnte sie noch, alle anderen Zimmer und Flure waren mit Flüchtlingen belegt. Er bezog „ein notdürftig eingerichtetes Kämmerchen unterm Dach. Da, wo früher Koffer und kaputte Möbel gelagert waren, da oben verbrachte ich eine konturlose Zeit, hörte das Pausengeschrei der Schulkinder von gegenüber, hörte die mächtige katholische Glocke läuten und das Klappern der Milchkannen von der Molkerei nebenan. Da begann ich mein geschenktes Leben, fühlte mich fremd, konnte mit mir nichts anfangen, trieb mich herum, ging in die Ostzone nach Thüringen und wieder zurück, ohne eine Vorstellung von Zukunft. In den Trümmern von Wuppertal suchte ich bei einem Freund Obdach, den ich aus der amerikanischen Gefangenschaft kannte: Wir waren beide gierige Leser, süchtig danach, etwas über die Welt zu erfahren, die uns nicht liebte.“

Oblomow aus Oberlind

Er trieb sich herum als Schmuggler und Schwarzmarkthändler, und als die Zeiten langsam besser wurden, holte er sein Abitur nach und begann in Bamberg ein Studium der Germanistik und Philosophie. Da er von etwas leben musste und sich als junger Mann nützlich machen wollte, übernahm er eine veraltete Seifenfabrik in Wuppertal aus dem Familienbesitz, allerdings nur, um sie kurz darauf zu schließen. Er besuchte bis Mitte der fünfziger Jahre die Universität in München, „fertig studiert habe ich nicht. Ich blieb in meinem kahlen Zimmer, deckte mich mit dem Teppich zu und hatte keine Vorstellung davon, wie ich mein Leben weiterbringen sollte.“

Inmitten des anbrechenden Wirtschaftswunders lag Tankred Dorst wie ein Oberlinder Oblomow auf seiner Bettstatt, zog den Teppich unters Kinn, war besten Willens und zugleich doch unfähig, am praktischen Aufschwung mitzutun. Und in dieser Lage, auf der Matratze unterm Dach liegend, empfing er, wie Jon Fosse es einmal nannte, das Geschenk der Traurigkeit, das auch eines der Fremdheit ist, etwas, das ihn zum wirklichen Autor werden ließ: Draußen hörte er die mächtige katholische Glocke, das Klappern der Milchkannen, und planlos, zum praktischen Handeln außerstande, empfand er die hinweislose Offenheit seiner Lage plötzlich als das Geschenk einer endlich zu ihm dringenden, in ihren Farben, Klängen und Atmosphären zu ihm dringenden Gegenwart. Von da an war er nicht mehr Strandgut auf den Wellen der Weltgeschichte, der junge Mann, den es an die Westfront, Arbeitslager und Trümmerwüsten verschlug, sondern einer, der sein „geschenktes Leben“ annahm, keinem Traum hinterher lief, sondern sich in seiner Lage begriff und auf die Welt schauen konnte, wie sie ist, als wären ihm Schleier von den Augen gefallen. Irgendeine besondere Dickköpfigkeit, Trägheit oder Trostlosigkeit sorgte dafür, dass die Welt zu ihm kam.

Er war süchtig darauf, etwas über die Welt zu erfahren, die ihm gezeigt hatte, dass sie ihn nicht liebt. Aber eben das wurde sein „geschenktes Leben“ – die Empfindung der Fremdheit war keine allein der Heimat gegenüber, sondern betraf überhaupt den eigenen Platz in der Welt und öffnete ihm die Augen: Er hatte überlebt, keine Pläne, Zeit und sah die Dinge plötzlich, wie sie sind.

Die skeptische Generation

Nun gibt es zwei große Bettlägerige in der Geschichte der Literatur, mindestens zwei, deren Beispiel sich hier anzuführen lohnt: Der eine war ein hoch begabter und zugleich mittelloser Jurastudent, der in einer Art Bretterverhau dahinvegetierte, bis zur Raserei gedemütigt durch seine Armut und die ihn umgebende Niedertracht der Verhältnisse in Petersburg um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Er hieß Raskolnikow und war der Urheber einer fixen Idee, der zufolge einige auserwählte Menschen sich über das Material der Geschichte, also die folgsamen Ameisen der Gesellschaft, erheben dürfen, ja, erheben müssen, um die Verhältnisse ihrer Einsicht gemäß und zum Wohl der Allgemeinheit zu verändern. Woran man diese Auserwählten erkennt? Ihnen sind Verbrechen erlaubt, da sie ihr eigenes Recht setzen. Doch bald schon erweist sich, dass Raskolnikow der eigenen Idee seelisch nicht gewachsen ist. Am Ende des Romans begleitet eine russische Heilige ihn nach seinem Geständnis in die Verbannung und ist bei ihm, wenn er als verurteilter Mörder in einem sibirischen Arbeitslager auf einen Fluss schaut und zum ersten Mal fühlt, dass er einen Menschen liebt, dieses Mädchen, und plötzlich das Leben an die Stelle der Dialektik tritt und „in seinem Kopf nun etwas völlig anderes“ entstehen wollte. Mit ungefähr dieser Erfahrung, die das Ende von Raskolnikows Weg markiert, beginnt Tankred Dorst zu schreiben.

Raskolnikow ist der dunkle Bruder des Dostojewski-Lesers Dorst, sein stiller Gesell im trostlosen Verhau, ihm nah in der Einsamkeit und Zurückgezogenheit, und doch auch sein Gegenteil: ein Mörder im Namen der Idee, dessen letzte Wandlung eigentlich am Anfang des „geschenkten Lebens“ von Tankred Dorst stand. Für Dostojewski ist Raskolnikow infiziert vom Nihilismus des Westens, der es zugelassen und sogar erfordert hat, dass der Mensch die Rolle des Weltenschöpfers beansprucht und sein Recht über das der Natur und Mitmenschen stellt. Und es war eine Generation entwurzelter Kriegsheimkehrer oder Kriegsvertriebener wie Tankred Dorst, Wilfried Minks oder Kurt Hübner, die vom Anspruch der Ideen auf Herrschaft über die Welt genug erlebt hatten – von Ideen, die, wie sie es erfahren haben, zum Morden führen. Es ist die Generation der Antiideologen, derer, die nie im Jargon sprachen und keine intellektuellen Angriffskriege führten. Ihnen wurde ja das Leben „geschenkt“, gerade indem es ihre Pläne durchkreuzte und sie in eine hinweislose Stille entließ.

Diese Generation schenkte der jungen Bundesrepublik in Ulm und Bremen ihr erstes originäres Theatererwachen, und das vor der Generation der 68er. Tief und vielfach bezeugt ist Tankred Dorsts Abneigung gegen das Ideologische, den Geltungsanspruch von Theorien bis hin zur Idee formaler Konzepte, die ihm als „das Fremdeste und sogar hassenswert“ erscheinen. Diese Abneigung ist in seinem Schaffen bezeugt als immerwährendes Hadern mit den geschlossenen Dramaturgien von Ursache und Wirkung, der durchschaubaren Folgerichtigkeit und Motivation. Dagegen setzte Tankred Dorst die prekäre Form der offenen und in sich doch schlüssigen Dichtung und erfand für sich eine „Dramaturgie des zerbrochenen Spiegels“, die durchaus zu geschlossenen Werken und Welten führte, aber eben fernab der Abgründe und innere Himmel abschnürenden Wahrscheinlichkeitsrechnungen des psychologischen Dramas oder der lehrhaften Parabeln und Modelle. Im Gegensatz hierzu ist Tankred Dorst ein Anti-Raskolnikow, ein Ideenauflöser, Geschichtensammler und Daseinsbezeugender geworden. Weise bettlägerig von Beginn an.

Herr Korbes aus Franken

Als der WDR dem Autor 1977 droht, ihm die Realisierung seines Films „Klaras Mutter“ zu entziehen, beharrt er darauf, dass nur er in der Lage sei, „die Geschichte einer kleinen Stadt im Thüringer Wald“ zu erzählen – „von bösen Leuten, die anderen Böses tun und denen man Böses antut, die Geschichte von falschen Erkenntnissen. ‚Klaras Mutter‘ war eine Erinnerung an dunkle Dörfer, an das arme böse Leben in diesen schmucklosen Häusern“. Es ist Tankred Dorsts siebenter Sinn für das arme, böse Leben, wie es sich in schmucklosen Häusern verbirgt, der seinen Figuren und Geschichten eine Art regionaler Mitgift stiftet, auch wenn sie nicht unmittelbar im Thüringer Wald beheimatet sind. Herr Korbes kann nur aus Franken kommen. Er ist böse, jähzornig, blind und uneinsichtig, egozentrisch wie ein Kind, ein großer Schmerzensmann, einer, an dem die Welt zerbricht. Er tobt und versündigt sich gegen sein Dorf und seine Familie. Und doch wählt seine Tochter am Ende das Leben an seiner Seite. Sie „hat sich für das hässliche Leben entschieden. Sie bleibt bei ihrem Vater, böse wie er. Die Tünche ist weg. Sie ist im Hass auf den Vater, der sie gequält hat, zu sich selbst gekommen“. Selbst Schillers Kanaille Franz ist im Vergleich zu diesem Korbes nur ein durchmotiviertes und zusammengebasteltes Bösewichtwürstchen.

Allenfalls bei Nestroy ließen sich ähnlich asoziale, archaische und anarchische Brüder und Schwestern von Dorsts Korbes finden. Und natürlich im Werk des Dichters selbst. Als er an „Merlin“ schrieb, hatte er die Idee, „ein Museum des Bösen einzurichten, in dem ich alles sammeln und dokumentieren wollte, was Menschen im Lauf der Jahrtausende an allen Orten der Welt einander Böses angetan haben; und dazu vielleicht ein anderes Museum, in dem die guten Taten gesammelt würden. (Das würde wohl kleiner ausfallen.)“ Aber da wäre nun doch zu fragen: Gibt es „das Böse“ überhaupt, und wie ist es, wenn ich mich nicht ideologisch einschränken will, zu erkennen, zu beschreiben? „In Geschichten“, könnte die Antwort lauten, und so muss sie lauten, wenn man das Werk von Tankred Dorst überblickt. Seine erklärten Vorbilder sind epische Figuren- und Geschichtensammler wie Anton Tschechow, Gerhart Hauptmann oder Leopardi. Auch bei ihnen könnten Figuren wie Mordred aus „Merlin“ oder Fernando Krapp erscheinen, aber Tankred Dorst geht bei der Verkörperung des Bösen als sozialer Realität einen Schritt weiter: Es ist nicht das Grauenhafte oder Monströse, das ihn am Bösen fasziniert, sondern ein Moment von gesellschaftlicher Renitenz, das eigentümlicherweise genau dadurch entsteht, dass diese Figuren die Gesellschaft als Gegenüber gar nicht erst annehmen – vielmehr leben sie auf einer Art eigenem Kontinent mit einem altmodischen, schrulligen Trotz und wirken dabei wahrhaftiger und vitaler als die aufgeklärten Verhältnisse.

Die freundliche Verweigerung 

Nun zu jenem zweiten berühmten und erleuchteten Bettlägerigen der Literaturgeschichte. Sein Lager befand sich hinter einem hohen, grünen Wandschirm in der Kanzlei eines Notars für Grundbesitzübertragungen an der New Yorker Wallstreet. Dieser Notar bemerkte irgendwann, dass der farblos ordentliche, Mitleid erregend anständige und rettungslos verlassene Kopist, den er ein paar Wochen zuvor angestellt hatte, seine Kanzlei nicht nur während der Arbeitszeit lieber nicht verlassen möchte, sondern selbst dann nicht, als der Notar, vom passiven Widerstand dieses irgendwann seine Arbeit für immer einstellenden Angestellten enerviert, ihn entlässt. „I would prefer not to“, lautet die berühmt gewordene Formel des Kopisten Bartleby, mit der er sich, ohne weitere Erklärung, allen Aufforderungen entzieht. Dies könnte auch die Formel Tankred Dorsts sein, der nach einem kurzen Versuch, sich im Wirtschaftswunder durch die Übernahme der familieneigenen Seifenfabrik nützlich zu machen, lieber mehr oder weniger kampflos die Segel strich, keinen Kredit aufnahm, sondern den Teppich übers Kinn zog, durchs offene Fenster die katholischen Glocken läuten hörte, mit sich haderte und fortan lebenslang keine Bewerbung schrieb, nur seine Texte.

Und irgendwann erschien, „zuerst von oben gesehen, vom Fenster herunter, ein Dramaturg, er kommt herauf und sagt, mein Entwurf habe gefallen, ob ich Dialoge schreiben könne“. So begann die lange Laufbahn des Dichters Dorst, der wusste, was er lieber nicht möchte. Er wurde ein Mann des „Liebermögens“, wie man einst Bartleby nannte, an dessen sanfter Verweigerung der Zwang der Verhältnisse zerbrach. Tankred Dorst kam aus der Gefangenschaft, dem Schweigen und Tod entronnen, und er nutzte sein „geschenktes“ Leben, um stur zu bleiben und sich schreibend vom Albtraum der Geschichte zu befreien. Mit seinem Stück „Herr Paul“ setzte er Hermann Melvilles Bartleby, diesem stillen und unbesiegbaren Mitbewohner seiner kalten Kammer, ein Denkmal. „Ich bin ein freier Mensch, ich besitze nichts, man kann mir nichts nehmen!“, sagt Herr Paul, als man ihn aus seiner Bleibe vertreiben will. Nachdem er in rasender Wut von einem Investor mit dem Beil zerhackt und in seinen Einzelteilen aus dem Zimmer geworfen wurde, erscheint Herr Paul unversehrt wieder in der Wohnung, aus der er sich durch kein Versprechen herausbringen lässt: Hier haust er eher, als dass er wohnt, in paradiesischer Eintracht mit seiner Schwester – er ist nicht wählerisch, aber eine Veränderung möchte er lieber nicht. Dieser Herr Paul liebt die Idioten dieser Welt, alte Musik und junge Frauen. Und ganz entschieden nicht liebt er die Sauberkeit der Tüchtigen.

An den Herren Paul und Korbes scheitert der Kapitalismus, weil er in ihren Seelen gar nicht erst ankommt. Es sind Figuren des Liebermögens, die an den Schrecken der Welt nicht teilnehmen und unschuldig bleiben möchten, wie große Kinder ihr Recht und Befinden über die Welt stellen und darin allesamt wie Künstler agieren. Es verwundert daher nicht, dass viele Stücke von Tankred Dorst im engeren Sinne Künstlerdramen sind – über Ernst Toller, Heinrich Heine und Heinrich Vogeler, Knut Hamsun und Gabriele D’Annunzio, oder, als Skizze, ein Stück über Pietro Aretino, das er im Geiste Georg Büchners entwarf. „Auch Merlin ist übrigens so eine Art Künstler im Umgang mit der Welt“, sagt Tankred Dorst. „Ich bin ein Künstler“, ruft er, sich vom Albtraum der Geschichte befreiend, aus, „was geht es mich an!“ Und mit dieser Geste wehrt sich auch Tankred Dorst gegen die Schrecken der Welt, an denen er, wie jeder Mensch, teilnehmen musste.

Der Text wurde erstmals veröffentlicht in „Theater heute“ (Januar 2011). „Ein Tag mit ... Tankred Dorst“ findet am 6. Dezember 2015 um 11:00 Uhr im Haus der Berliner Festspiele statt.