Maxime Le Calvé (34) ist Anthropologe und schreibt an einer Dissertation zu „Jonathan Meese und Parsifal“ am Institut für Theaterwissenschaft (FU Berlin) und an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris). Seine Zeichnungen gelten als phenomenographischer Beitrag zum Forschungsbereich am Probenprozess. Le Calvé praktiziert eine ernsthaft teilnehmende Beobachtung und bemüht sich, gleichzeitig der Kunst und der Wissenschaft zu dienen. Aus den entstehenden Reibungen kommen diese Bilder.

© Maxime Le Calvé

Februar 2018. Im Pumpwerk, bei Meese, passiert heute etwas ganz Außergewöhnliches …

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Morgendliches Briefing mit Modell: der Regisseur René erzählt dem Team den genauen Ablauf der Sequenz.

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„Cardboard Meese“ in der weißen Box.

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Vorbereitung der Technik durch das Team von KOBALT Productions im White Cube, mit der Nokia OZO VR-Kamera in der Mitte.

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Weiße Box im Atelier: Brigitte im Vorbereitungsgespräch mit René.

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Erste Bilder zum Anschauen: Brigitte darf Jonathans Würstchen-Traum in VR erleben.

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Drei Stationen im Nebenraum: Ton, VR-Aufnahme, Preview-Schnitt. Regisseur Robin schaut sich wieder den ganzen Raum und die Beleuchtung im Oculus-Headset an.

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Auf Philipps Bildschirm sieht man die acht verschiedenen Fisheye-Kamerabilder, die durch Verarbeitung als „Kugelbild“ im VR-Headset erscheinen.

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Jonathan und Brigitte müssen ihre Szene gut im Kopf haben, sie wiederholen alles schnell im Flur.

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So sieht es aus in der VR-Brille – aber diesmal auf dem Bildschirm. Meese malt mit Musik.

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Regisseur René zeigt Brigitte und Jonathan die erste der zwei Aufnahmen. Auf dem Bildschirm erscheinen die acht Bilder zu einem langen Panoramabild vereint. Alles sieht „spitzenmeesig“ aus.

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Ausschnitt aus den Dreharbeiten: Jonathan wacht auf.

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Ausschnitt aus den Dreharbeiten: Jonathan bekommt die erste Belohnung fürs Malen.

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Ausschnitt aus den Dreharbeiten: Jonathan und Brigitte zeigen den Zuschauer*innen den Spiegel. Der/die Zuschauer*in wird endlich wissen, wer eigentlich zuschaut.

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Jonathan Meese voller Begeisterung in seiner VR-Welt. Er brüllt schön, natürlich auch für Daniel, den Kameramann der Making-Of-Dokumentation.

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Brigitte bereitet sich mit Julia und dem Tontechniker Sven vor: Die Halskette gehört nach oben, der Microport in die Tasche.

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René in der grünen Box mit Brigitte, die viele Sequenzen allein, sehr genau und profimäßig vorgespielt hat.

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Dreh der letzten Sequenz mit Jonathan in der grünen Box, mit Wagner-Pappmaske, Wagner-Stock und Wagner-Mütze.

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Meese-Wagner mit VR-Helm. „Weisst du, was du sahst?“

Für die Erstpräsentation vom 21. bis 29. April 2018 wird der von Jonathan Meese gestaltete Raum im Gropius Bau wieder aufgebaut. Besucher*innen können dort die Entstehung eines Kunstwerks im Kunstwerk selbst erleben. Ab diesem Zeitpunkt wird „Mutter und Sohn = Realität trifft Kunst (Z.U.K.U.N.F.T. der Unendlichkeit)“ auch in der kostenlos erhältlichen ARTE360 VR-App für die Systeme iOs, Android, GearVR und Daydream und auf der ARTE-Website verfügbar sein.