Der Trompeter Marco Blaauw kennt die Musik der Komponistin Rebecca Saunders wie kein anderer. Verbindet die beiden doch eine langjährige Zusammenarbeit. 2019 wurde Rebecca Saunders der Ernst von Siemens Musikpreis verliehen. Beim Musikfest Berlin 2020 wird ihr kompositorischen Schaffen in einem 16 Werke und fünf Uraufführungen umfassenden Porträt gewürdigt. In seiner Laudatio auf die Komponistin, die er anlässlich der Verleihung dieser so renommierten Auszeichnung in München gehalten hat, zeichnet Marco Blaauw ein lebendiges und persönliches Bild der Komponistin, ihrer Musik und ihrer beider Zusammenarbeit.

Rebecca Saunders © Camille Blake

An den Vormittag, als ich bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik im Publikum saß, erinnere ich mich noch ganz genau. Es muss eine Sonntagsmatinee gewesen sein, wahrscheinlich 1995. Der Konzertsaal kam mir groß und halb leer vor, die Akustik war trocken und das Publikum noch nicht richtig wach. Dennoch machte eines der aufgeführten Stücke einen starken Eindruck auf mich. Es war, als ob die Musik persönlich zu mir sprach. Ich fühlte mich in einen Dialog hineingezogen, obwohl die Situation es mir unmöglich machte, etwas zu sagen. Während des Applauses musste ich meine Begeisterung teilen und fing an mit der Frau, die neben mir saß, zusprechen. Sie reagierte sehr freundlich, stand aber zu meiner Überraschung auf, um sich auf der Bühne bei Publikum und Ensemble mit einer Verbeugung zu bedanken.
Meine erste Zusammenarbeit mit Rebecca Saunders fand 1998 statt, bei den Proben für die Aufnahmen von „Crimson – Molly’s Song 1“. Wiederum fühlte ich mich in einen Dialog hineingezogen, nur diesmal erlaubte die Situation uns beiden, viele Dinge zu sagen. Seitdem haben wir an Repertoire wie „Behind the Velvet Curtain“, „Cinnabar“ und zuletzt an „Skin“ gearbeitet.
Die Liste der Uraufführungen ist lang geworden: „Insideout“, „Blaauw“, „Company“, „A visible trace“, „Disclosure“, mehrere Versionen von „Chroma“, „Neither“, „Stasis“, „Stasis 2“, „Alba“, „White“ und „Yes“ – und es gibt darüber hinaus noch ein paar Manuskripte, die fertig gestellt werden müssen. Heute haben wir immer noch einen regen Austausch und es liegen bereits konkrete Pläne für neue Projekte vor. Ich habe mich bei jeder Zusammenarbeit mit Rebecca Saunders sehr produktiv und glücklich gefühlt.

Die Zusammenarbeit
Im Laufe der Jahre haben wir diesen künstlerischen Dialog entwickelt und gepflegt und es geschafft, uns als Musiker zu verbinden. Eine Zusammenarbeit erfordert ein gegenseitiges Gefühl des Vertrauens. Komponistin und Instrumentalist kommen zusammen, um eine Situation zu eröffnen, die es ermöglicht, sich mitzuteilen, zu geben und zu nehmen, etwas Neues zu entdecken oder nichts zu finden, erfolgreich zu sein oder zu scheitern. Die Beziehung gibt Raum für das, was sich persönlich, verletzlich und wichtig anfühlt.

Diese Herangehensweise ist ein grundlegender Aspekt von Rebeccas Arbeit als Komponistin. Sie fragen sich vielleicht, wie das ablaufen könnte. Hier eine exemplarische Szene: Ein kleiner Raum. Die Komponistin: dunkle Kleidung, runde Brille, das massive Haar zurückgesteckt, Kaugummi, Notizbuch, Bleistift. Der Trompeter: sehr beschäftigt mit dem Auspacken seines Instruments, sucht nach dem richtigen Mundstück und verschiedenen Dämpfern. Es wird viel geredet, oft auch laut gelacht. Das Gespräch beruhigt sich, die Atmosphäre wird konzentriert. Die eigentliche Arbeit beginnt: Die Komponistin beobachtet, der Trompeter runzelt die Stirn und versucht einige Klänge zu spielen. Sie bleiben an einem Element hängen und fokussieren sich darauf. Die Komponistin stellt kurze Fragen: Wie laut, wie leise, wie lange kann man es spielen? Der Trompeter experimentiert, probiert aus, präsentiert dann einen ersten Versuch. Nochmals kurze Fragen: Wie entsteht dieser Klang? Was passiert mit der Trompete, was passiert im Mund? Welche Mechanismen gibt es für diesen Klang? Was sind die Fingersätze? Was ist das für ein Dämpfer? Was passiert, wenn Du mit Flatterzunge spielst? Ist es möglich, ein Bisbigliando (ein Flüstern) herzustellen? Kannst du aus dem Nichts herauskommen? Funktioniert das auch in einem Fortissimo? Alle Facetten eines Klanges werden ausprobiert. Die Komponistin beginnt hektisch in ihr schwarzes Notizbuch zu schreiben: Wie kann ich das notieren? Was ist, wenn ich das schreibe? Zeichnen und Schreiben gehen allmählich in die Musiknotation über.
Wenn Rebecca nach der ersten Sitzung der gemeinsamen Arbeit an einem neuen Stück den Raum mit dem Notizbuch voller Skizzen verlässt, weiß ich, dass ihre Arbeit erst richtig beginnt. Aus vielen Erfahrungen habe ich gelernt, wie sich die gefundenen Klänge verändern und in einen Rahmen fügen, der diese stark und einzigartig macht. Ein Kontext, den ich mir nie hätte ausdenken können. Unsere langjährige Zusammenarbeit hat großen Einfluss auf mich als Musiker. Rebeccas Werke sind ein wichtiger Teil meines Repertoires und ihre musikalische Sprache beeinflusst, wie ich Musik höre und denke. Auch sind die Klänge, die wir gefunden haben, Teil meines musikalischen Vokabulars geworden. So sind zum Beispiel die komplexen Klänge oder Spalttöne, die vor 20 Jahren extrem selten waren, heute Teil meiner täglichen Arbeit: Ihr Einsatz ist bei jüngeren Komponisten*innen weit verbreitet und für meine Studenten sind diese Spieltechniken ein wichtiger Bestandteil der Grundausbildung.

„Das Notieren von Klängen ist nur ein Teil des komplexen Phänomens des Musikmachens. Wenn ich komponiere, versuche ich mir die Unmittelbarkeit und akute Körperlichkeit sowohl des Hör- als auch des Spielerlebnisses vorzustellen. Ich schreibe eine Abstrahierung des Vorgangs. Dann gebe ich es dir weiter. Du übst und machst etwas daraus. Dann arbeiten wir daran weiter und verfeinern es. Dann wird es aufgeführt und jemand hört es. Und erst in diesem Moment fängt die Musik an zu atmen, für nur einen flüchtigen Moment.“

(Rebecca Saunders)

Interpretation
Rebeccas Musik zu spielen ist intensiv. Den neu entwickelten Klängen fehlt es an Konzerterfahrung. Ich habe mehrmals bei der Aufführung ihrer Solo-Werke auf der Bühne erlebt, wie ich nach tiefem Einatmen oder nach einem tiefen Atemzug meine Lippen in eine Spielposition gebracht habe und anfangen musste auszuatmen, ohne irgendeine Ahnung davon zu haben, was dabei herauskommen würde. Das Ausatmen war wie ein Schritt in die Dunkelheit. Man braucht in dem Moment Mut zu warten. Schweiß bildet sich in meinen Händen, meine Beine weigern sich, sich zu bewegen, mein Herz hält das Blut für eine gefühlte Ewigkeit. Wenn die Luft anfängt zu strömen, entsteht ein Ton. Manchmal ist der Klang dem sehr ähnlich, den wir in unseren Sitzungen gefunden hatten. Manchmal entsteht etwas, das nicht wiedererkennbar ist, etwas Neues. Ich erinnere mich ganz deutlich an die Momente, in denen ich in einer Stille stecken blieb. Diese Momente waren verheerend. Eine unerwartete Stille, gespielt mit enormer Intensität, an der die glatte Oberfläche, das Furnier meiner Selbstkontrolle langsam zerbröckelte.
Rebecca begeistert sich genau für diese unvollkommenen Momente, in denen etwas Neues geschieht. Ein Teil des Genies ihrer Musik ist der Raum für diese menschlichen Aspekte der Performance: das Engagement, das Scheitern, die „operational silence“ – operative Stille. Sie ist beabsichtigt.

„Ich vermisse das Ritual eine Musikerin zu sein. Diese seltsame, lebenslange, intime und außergewöhnliche körperliche Beziehung, die ein Musiker mit einem leblosen Objekt eingeht. Für mich ist es nicht nur inspirierend, mit Performern zu experimentieren, sondern auch faszinierend, diese Dynamik zu beobachten – das ist Drama pur. Wie nehmen Musiker das Instrument aus dem Koffer? Wie berühren sie es, wie bewegen sie sich damit? Was ist der erste Klang auf dem Instrument? Da liegt ein Ritual darin, Eines der Dinge, die ich als Komponistin tue, ist einen Kontext für dieses Ritual zu schaffen, um dieses Drama zum Leben zu erwecken.“

Rebecca Saunders

Als Interpret von Rebeccas Werken fühle ich mich verpflichtet, der Partitur treu zu sein. Das bedeutet, dass ich nicht nur die sehr akribisch gestaltete Notation hörbar machen möchte, sondern dass ich auch diese Momente des Wartens ermögliche, um diesen noch unbekannten, ja sogar unsicheren und mit potenziellem Versagen gefüllten Momenten Raum zu geben. Bei der Interpretation ihrer Arbeit geht es nicht nur um das Lesen, Verstehen und Gestalten einer Partitur. Die Körperlichkeit ihrer Musik zwingt mich nach innen zu schauen, meiner physischen und psychischen Reaktion Raum zu geben.

DNA
Beim Hören von Rebecca Saunders‘ Musik erkennen wir grundlegende und unverwechselbare Eigenschaften oder Qualitäten ihrer Sprache, die seit dem frühesten Anfang ihres Schaffens vorhanden waren. Eine musikalische DNA, die sie definiert, ihr eine klare Identität verleiht und sie einzigartig macht. Der Zuhörer kann zwei Zustände unterscheiden. Einer ist wie eine weiße Fläche, wo nichts zu geschehen scheint, bis sich unsere Ohren ergeben und erkennen, wie jeder Klang aus dieser Leere heraus wächst. Als ob die Musik schon da wäre, direkt unter der Oberfläche. Die Klänge scheinen anfangs keine Richtung zu haben. Wie in·einem Kaleidoskop zeigen sie verschiedene Farben und Texturen, sie geben ein Gefühl von Zeit, die sich zu dehnen scheint. Man spürt ihr Potenzial. Die Klänge können auch wachsen, sich entwickeln, physischer werden und sich in eine klare Bewegung oder Geste zu einer musikalischen Phrase verwandeln. Oder sie transformieren sich noch weiter, noch extremer. Der zweite Zustand ist einer von Wut, cholerisch und sogar gewalttätig. Ich habe kürzlich eine genaue Beschreibung dieses zweiten Zustandes gelesen vom Musikkurator und Kritiker lgor Toronyi-Lalic* „[Die Musik ist] voller Bedrohung und Gewalt. Rottweiler-artige Kontrabässe, Klavierstimmen, die wegen unsozialen Verhaltens bestraft werden sollten, ein Schlagzeugsatz, darauf abgerichtet, Kehlen aufzuschlitzen.“

Rebeccas musikalische Sprache ist stark von Samuel Becketts Prosa beeinflusst. Wenn sie über Becketts intensiven lyrischen Stil spricht, ist es, als würde sie ihre eigene Musik beschreiben.

„Bei Beckett gibt es eine fragile Skelettartigkeit gepaart mit einer fast erschreckenden Offenheit. So exquisit, so vorsichtig und doch so direkt. Seine Verwendung von Proportion und Wiederholung ist außergewöhnlich – sehr, sehr musikalisch mit einer fast mathematischen Schönheit. Es gibt Licht und Dunkelheit, Klang und Stille, An- und Abwesenheit. Und es gibt auch dieses Warten, diese operative Stille. Dieses Halten und erzeugen von Spannung schwingt stark in mir nach, dieser Versuch, das Unartikulierbare zu erforschen – den Begriff des Ungesagten.“

Rebecca Saunders

Operative Stille
… wartend, erwartend, an der Grenze, am Scheitelpunkt, die Lücke, die Zögerlichkeit, die Atmung, das unausgesprochene Wort, alles mit maximaler Spannung, minimalem Klang … ln „Skin“, uraufgeführt 2015, tritt dieses Element, das so stark mit der menschlichen Stimme verbunden ist, in den Vordergrund. Die sorgfältig umrahmten eingeschränkten Klänge, die Fast-Worte, die Fast-Stille, das Ungesagte erzeugen eine Spannung, die uns anschreit. Etwas will heraus, etwas, das wir als Menschen alle erkennen.

„Wir alle leben in einem Zustand außergewöhnlicher Isolation. Jeder hat seine Dämonen, seine eigenen stillen Tragödien. Die Haut, the Skin, ist eine Metapher für diese gelebte menschliche Existenz. Es ist das, was die Person, von der wir glauben, dass wir es sind, von der Person unterscheidet, als die wir wahrgenommen werden. Welche Monster liegen unter der Haut oder unter der glatten Oberfläche, dem Furnier der Gesellschaft? Beim Komponieren geht es darum, die Haut abzuschälen, das Verborgene zu enthüllen. Mit meinem späteren Werk „Yes“ habe ich das Gefühl, dass ich begonnen habe, dieses Thema direkt anzusprechen. Die eigene Isolation anzuerkennen ist notwendig, um sich überhaupt vorzustellen, eine Verbindung zur Welt jenseits von sich selbst herzustellen. Wie kann man eine Zugbrücke über diesen Abgrund werfen?“

Rebecca Saunders

„Yes“, uraufgeführt im September 2017, ist ein 80-minütiges Werk, eine Collage aus Soli und Kammermusik. „Yes“ verwendet den Text von Molly Blooms Soliloquy, der letzten Episode aus James Joyces „Ulysses“. Der Text, von Rebecca Beckett-artig behandelt, wird zur Musik. Die Unfähigkeit, den Abgrund zu definieren, zu verstehen, oder gar in ihn hineinzuschauen, erzeugt den allgemeinen menschlichen Zustand der Verzweiflung, für den Musik eine Zugbrücke bieten kann, die offenbart, was unter der Oberfläche ist. Wir erkennen es, wenn wir es hören.

„Yes erkundet die deutlichsten und groteskesten Passagen des Monologs. Molly Bloom trägt das ganze Thema Sexualität mit entwaffnender Offenheit. Der Monolog deckt alle Facetten der Sexualität ab und verwischt sie. Neben Freude und Ekstase gibt es Hässlichkeit, Bitterkeit und Unordnung. Es ist das Leben, es ist menschlich, es ist fehlbar, es ist dreckig. Ich wollte jede schüchterne, klischeehafte Interpretation von Molly Bloom vermeiden und die rohe sexuelle Energie von Joyces Text entfesseln. Es geht um eine Sache und das ist Sex, diese lebensbejahende Kraft.“

Rebecca Saunders

Rebecca Saunders‘ ständige Neugier, ihr Mut, immer von fast naiven Fragen auszugehen, zu forschen und dabei unbekanntes Gelände zu betreten, führt sie zu grundlegenden menschlichen Fragen. Existenzielle Fragen, die zur Konsequenz haben, dass man sich den versteckten Monstern stellen muss. Als Interpret fasziniert mich eine musikalische Praxis, die versucht, Situationen zu schaffen, in denen Menschen Stille erleben, Chaos neugestalten, die Perspektive wechseln und Trost finden können. Das Spielen und Hören der Musik von Rebecca Saunders tut genau das für mich.

„Vor zwanzig Jahren konnte ich nicht mit der gleichen Freiheit und Unbefangenheit über diese Dinge sprechen wie jetzt. Das ist das Schöne am Älterwerden. Tabus fallen nacheinander. Es macht mir nichts aus und das ist irgendwie schön. Meine Musik ist sehr expressiv und es gibt nicht viel, was ich dagegen tun kann. Je älter ich werde, desto mehr lasse ich es zu. Ich bin mir bewusst, dass „Yes“ ein Monster ist und dass „Flesh“ ein Monster und das „Scar“, das ich gerade geschrieben habe, ein Monster ist – obwohl ich immer noch dabei bin herauszufinden, was das alles bedeutet. Ich spüre jetzt meine eigene Sterblichkeit mit zunehmender Schärfe. Man hat so wenig Zeit und es gibt so viel zu schreiben.“

Rebecca Saunders

Onzettend Mooi
Rebecca erhält den Ernst von Siemens Musikpreis 2019 für ihr unglaubliches Œuvre. Von „Behind the Velvet Curtain“ bis „Scar“ hat ihre Arbeit allmähliche Veränderungen durchlaufen, ohne jemals die Essenz ihrer Stimme zu verlieren. Sie bleibt ihrer musikalischen DNA stets treu. Jedes neue Werk scheint ein Akt des Mutes zu sein, Fragen zu finden, die den menschlichen Zustand umkreisen, der zerbrechlich und fehlbar ist. Es gibt in ihrer Musik eine Ehrlichkeit und Wahrheit, die nicht unbedingt immer schön ist.
Während ich an diesem. Text arbeitete, habe ich meiner Mutter drei von Rebeccas Werken vorgestellt. Sie ist jetzt 85 Jahre alt, und in ihrem Leben auf dem Dorf ist ihr zeitgenössische Musik nicht oft begegnet. Nachdem sie sich die Aufnahmen angehört hatte, rief sie mich an und sagte: „Es war, als würde die Stille immer näherkommen. Ich fühlte mich friedlich und manchmal verträumt. Die laute Dynamik erschütterte mich auch. Ich hatte das Gefühl, mitten in der Natur zu sein und zu hören, wie die Blätter und Blütenknospen sich öffneten, aber sehr laut. Ich wäre gern bei den Aufführungen dabei gewesen, um die Musiker spielen zu sehen. Du weißt schon, physisch präsent zu sein. Es ist erstaunlich, was diese junge Frau geschaffen hat. Ontzettend mooi. Unheimlich schön.“

Die Laudatio hielt Marco Blaauw anlässlich der Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises an Rebecca Saunders, die am 2. Juni 2019 im Prinzregententheater in München stattfand.

 

Anmerkungen:

Die Zitate von Rebecca Saunders sind unserem Interview in Karlsruhe am 3. April 2019 entnommen.
Das Zitat von Igor Toronyi-Lalic stammt aus dessen Essay „Is this the most important living British composer?“, in: The Spectator, 2019/20

 

Gemeinsam mit dem Trompeter Nathan Plante wird Marco Blaauw am 9. September 2020 „Either or“, Rebecca Saunders neues Werk für 2 Trompeten (2020), ein Kompositionsauftrag der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin uraufführen. Die Komposition „White“, die Saunders für Marco Blaauw geschrieben hat, wird der Musiker im Rahmen des zweiten Konzerts des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin am 11. September spielen.