#Theatertreffen

"Und dann kam Benny."
Laudatio von Fabian Hinrichs auf Benny Claessens anlässlich der Verleihung des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2018
Benny Claessens © Piero Chiussi Benny Claessens © Piero Chiussi
"I am here now to say no to that."
Speech from Benny Claessens after receiving the Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2018
One on One on One: Nicola Mastroberardino
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (VII): Nicola Mastroberardino, zu sehen in „Woyzeck“
One on One on One: Ernest Allan Hausmann
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (VI): Ernest Allan Hausmann, zu sehen in „Mittelreich“
One on One on One: Paul Schröder & Thomas Niehaus
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (V): Paul Schröder und Thomas Niehaus, zu sehen in „Die Odyssee“
One on One on One: Benny Claessens
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (IV): Benny Claessens, zu sehen in „Am Königsweg“
One on One on One: Wiebke Puls
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (III): Wiebke Puls, zu sehen in „Trommeln in der Nacht“
One on One on One: Carolin Conrad
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2018 (II): Carolin Conrad, zu sehen in „BEUTE FRAUEN KRIEG“
Manfred Linke - Utopist und Netzwerker
Manfred Linke (rechts im Bild) mit George Tabori Manfred Linke leitete mehr als drei Jahrzehnte das Internationale Forum des Berliner Theatertreffens. In diesen Jahren ist er vom Bruder zum Großvater der Teilnehmenden geworden, wie er selbst einmal schrieb: „So viele Geschwister (am Anfang war ich etwa gleichaltrig wie die Teilnehmer), Kinder und Enkel zu haben, eine Familie, die von ähnlichen Motiven geleitet ist und sich durch die gleichen Ziele verbunden weiß, bedeutet großes Glück.“ Das Internationale Forum ist fast so alt wie das Theatertreffen selbst. Es wurde 1965 unter dem Namen „Begegnung junger Bühnenangehöriger“ gegründet – Manfred Linke leitete es von 1969–2005. Dabei gestaltete er einen ganz neuen Ort des Austauschs, wie Manfred Beilharz in der Publikation „40 Jahre Internationales Forum“ beschreibt: „[Er] hat das Internationale Forum stets an den zeitgenössischen Problemen des Theaters orientiert und mit diesem Forum einen Ort des lebendigen Austauschs und der engagierten Einmischung in die politische und ästhetische Diskussion geschaffen“. Nachdem das Akademieprogramm des Theatertreffens 1973 in „Internationales Forum junger Bühnenangehöriger“ umbenannt wurde, öffnete es Manfred Linke für andere Länder und ging Kooperationen mit Institutionen in Österreich sowie mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ein. Als Utopist hegte er die Vision eines entgrenzten Dialogs zwischen Künstler*innen aus der ganzen Welt, lange bevor Begriffe wie Globalisierung, Interkulturalität und Internationalisierung zum selbstverständlichen Vokabular der Theaterbetriebe gehörten. Damit war Manfred Linke seiner Zeit weit voraus und trug maßgeblich zur Etablierung des Internationalen Forums als besondere Begegnungsplattform von bemerkenswerter Reputation bei. Ab 1980 konnte das Internationale Forum in Verbindung mit dem Goethe-Institut schließlich Künstler*innen auf der ganzen Welt erreichen. Zu diesem Zeitpunkt veränderte sich auch die Ausrichtung des Programms von vordergründig theoretischem Diskurs und Erfahrungsaustausch hin zu praktisch-künstlerischer Arbeit, wobei die Workshops unter der Anleitung erfahrener Theaterkünstler*innen zu einem tragenden Bestandteil wurden. Damit setzte Manfred Linke ein Zeichen gegen die beginnende Ökonomisierung und Neoliberalisierung der Theaterbetriebe, denn – in seinen eigenen Worten– sollte so „ein Probieren ohne Leistungsdruck und Produktionszwang“ ermöglicht werden, „weil am Schluss kein vorzeigbares Produkt steht.“ Vielen Theaterpersönlichkeiten, die in der Folgezeit große Karrieren eingeschlagen haben, war Manfred Linke Wegbegleiter, Inspirationsquelle und Förderer: darunter Andrea Breth, Klaus Pierwoß, Friedrich Schirmer, Jossi Wieler, Hermann Beil und viele mehr. Uwe Gössel, selbst Stipendiat bei Manfred Linke und dessen Nachfolger, bezeichnete seinen Mentor als einen „Mäzen ganz besonderer Weise: Er stiftete Möglichkeiten und Begegnungen.“ Manfred Linke ist am 8. April 2018 verstorben. Er bleibt in bester Erinnerung, nicht zuletzt durch seine große internationale Theaterfamilie.
Wilfried Minks bei der Verleihung Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2010 Wilfried Minks bei der Verleihung Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2010
Der erste Preis
Eine Laudatio auf Wilfried Minks
Theatertreffen-Jury 2018: v.l.n.r.: Dorothea Marcus; Christian Rakow, Shirin Sojitrawalla, Andreas Klaeui, Eva Behrendt, Wolfgang Höbel, Margarete Affenzeller Theatertreffen-Jury 2018: v.l.n.r.: Dorothea Marcus; Christian Rakow, Shirin Sojitrawalla, Andreas Klaeui, Eva Behrendt, Wolfgang Höbel, Margarete Affenzeller
Theatertreffen 2018 – die Jury spricht!
Die Jury des 55. Theatertreffens stellt die zehn eingeladenen Inszenierungen vor.
One on One on One: Valery Tscheplanova
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (X): Valery Tscheplanova, zu sehen in „Die Räuber“
One on One on One: Sebastian Schneider
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (IX): Sebastian Schneider, zu sehen in „Die Vernichtung“
One on One on One: Ingo Günther
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (VIII): Ingo Günther, zu sehen in „Pfusch“
Thomas Oberender bei der Eröffnung des 54. Theatertreffens © Piero Chiussi Thomas Oberender bei der Eröffnung des 54. Theatertreffens © Piero Chiussi
Tableaus des Übergangs
Thomas Oberenders Rede zur Eröffnung des 54. Theatertreffens.
One on One on One: Graham F. Valentine
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (VII): Graham F. Valentine, zu sehen in „Traurige Zauberer“
One on One on One: Anna Keil
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (VI): Anna Keil, zu sehen in „89/90“
One on One on One: „Five Easy Pieces“
Ein Videoprojekt zum Theatertreffen 2017 (V): mehrere Darsteller, zu sehen in „Five Easy Pieces“
Raus aus der Ideendramatik!
Zur Verleihung des Theaterpreises an Herbert Fritsch.
„Ich wünsche dir, Herbert, dass du noch möglichst lange durchhältst!“
Eine (Nicht-)Laudatio von Frank Castorf zur Verleihung des Theaterpreises an Herbert Fritsch.