Das „Semantikcamp“ ist eine Sozioperformanceinstallation, neu auf dem Theatertreffen der Jugend und verlangt nach der unerforschten Jugend. Es will ihre Haltung provozieren. Will Romane, Essays und Kurzgeschichten. Will sich über die Bedeutung des Theaterspiels unterhalten. Will kollektive Erfahrungen betrachten. Will Körperbilder betanzen. Will zum dadaistischen Spiel anstiften. Will ihre Ästhetik und ihre jugendkulturellen Alltagspraxen klauen. Will postpostkapitalistisch sein. Will über Pop ernsthaft reden. Will Kunstdenken. Das Semantikcamp steht im Garten der Berliner Festspiele unter der großen Kastanie und erwartet täglich ab 18 Uhr die Teilnehmer*innen des Theatertreffens der Jugend, um mit ihnen über Theater, Ästhetik, Theorie oder ihre persönlichen Coming-of-Age-Szenen zu sprechen. Oder sonst halt alles, was unter den Nägeln brennt. Erste Videos aus dem Semantikcamp gibt es hier und hier!

Und dann, nach dem Auszug aus dem Semantikcamp im Garten des Festspielhauses, zog Dr. Schaper-Straße sein Fazit:

Das Theatertreffen der Jugend fand vom 3. bis 11. Juni im Haus der Berliner Festspiele statt. Mehr aus dem Semantikcamp gibt es hier und hier!