„John Berger looks with his eyes and his head, hears with his ears and his heart.“

Diesen schönen Satz hat Tilda Swinton über John Berger geschrieben. Die Schauspielerin kennt und verehrt den Kunst- und Kultautor seit langem – so wie Generationen von Kunstkritikern, für die Bergers „Ways of Seeing“ im besten Sinne augenöffnend waren. Nun hat Tilda Swinton gemeinsam mit Colin MacCabe, Christopher Roth und Bartek Dziadosz einen vierteiligen Dokumentarfilm über Berger gedreht, nein, keinen Dokumentarfilm, eher eine essayistische, zärtliche, persönliche und eigenwillige Annäherung. „The Seasons in Quincy: Four Portraits of John Berger“ feierte auf der Berlinale im Haus der Berliner Festspiele seine Welturaufführung und da John Berger krankheitsbedingt der Vorstellung fernbleiben musste, las Tilda Swinton in seinem Auftrag den Text „Ein Selbstportrait“, den die Berliner Festspiele gemeinsam mit zwei weiteren jüngeren Texten in der Berliner Festspiele Edition 21 veröffentlichen.

Die Berliner Festspiele Edition liegt kostenlos an 125 Orten aus.